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ARTISCHOCKEN BITTER
Erwähnt wurde die Artischocke bereits um 500 v. Chr. im
spätzeitlichen Ägypten. Im 2. Jahrhundert wurde sie auf
römischen Marktplätzen hoch gehandelt. Nachdem die Pflanze
durch den neapolitanischen Gärtner Phillip Strozzi
versiedelt worden war, trat sie ihren Siegeszug ab 1400 nach
Frankreich und Großbritannien an und etwa 400 Jahre später
wurde sie auch in den USA eingeführt. Bis zur französischen
Revolution war die Artischocke in den Gärten des
französischen Landadels ein Zeichen von Reichtum und
vornehmer Lebensart.Der aus der Artischocke gewonnene
Extrakt wird vor allem bei Leber-, Gallen- und
Verdauungsstörungen eingesetzt. Er unterstützt die
Leberfunktion und hilft dadurch die Regenerierung der Leber
zu beschleunigen. |
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500 ml, Art. Nr.: 2090400 |
Artischocken
Bitter
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Beschreibung:
Fördert
den Appetit (als Aperitif) und unterstützt die
Verdauung (als Digestif)
Wirkt wohltuend bei Magenbeschwerden
Wirkt unterstützend bei hohen
Blutfettwerten (Hyperlipidämie), dank dem Wirkstoff
Luteolin |
Anwendung:
Als
alkoholfreier Aperitif vor oder nach den
Mahlzeiten einnehmen.
Entweder pur, mit Wasser oder Fruchtsäften verdünnt. |
Zutaten:
Wasser,
Fruchtzucker, Artischockenpulver 1 %
(Artischockenextrakt, Maltodextrin), Kräuterextrakt,
Pfefferminzextrakt (Pfefferminz-Extrakt, Glukose),
Fenchelextrakt (Fenchelextrakt, Glukose),
Caramelzucker (Saccharose, Maltodextrin),
Artischockenextrakt 0.1 % (Artischockenextrakt,
Maltodextrin), Konservierungsmittel (E 202) |
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Artischocke
(Cynara scolymus
L.)
Pflanze / Verbreitung:
Die Artischocke ist eine distelartige, ausdauernde
Kulturpflanze mit fiederspaltigen Laubblättern. Im ersten
Jahr bildet sie eine Blattrosette, im zweiten Jahr einen bis
zu 2 m hohen Stängel mit Blütenköpfen. Vor dem Aufblühen
geerntete Blütenköpfe werden wegen ihres fleischigen
Blütenboden und der Hüllkelchblätter als Gemüse geschätzt.
Unter günstigen Kulturbedingungen kann die Pflanze jedoch
bereits im ersten Jahr eine Blüte hervorbringen. Medizinisch
verwendet werden die getrockneten oder frischen
Blattrosettenblätter.
Herkunft / Verbreitung:
Cynara ist im
Mittelmeerraum, den Kanarischen Inseln und in Südamerika
beheimatet.
Inhaltsstoffe:
In den grünen Blättern und
Blütenboden sind Bitterstoffe (Sesquiterpenlactone),
Caffeoylchinasäuren und Flavonoide (insbes. Glykoside des
Luteolins) enthalten.
Wirkung und Anwendung:
Die Inhaltsstoffe fördern
Gallenbildung und Gallenfluss und werden bei unspezifischen
Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl und
Reizdarmsyndrom eingesetzt. Bekannt ist auch eine
blutfettsenkende Wirkung. Für Luteolin konnte eine Hemmung
der körpereigenen Cholesterolbildung gezeigt werden,
zusätzlich wird die Ausscheidung von Fetten über die Galle
gefördert. Ferner besitzen Zubereitungen aus
Artischockenblätter antioxidative und leberschützende
Eigenschaften.Cynarin, das ursprünglich für das wirksame
Prinzip gehalten wurde, kommt nur in geringen Mengen in der
frischen Pflanze vor und wird erst bei der Extraktbereitung
(Wärmebehandlung) gebildet. Mittlerweile werden die
Wirkungen der Artischocke auf den in den Blättern
enthaltenen Gesamtkomplex an Flavonoiden und
Chinasäurederivaten zurückgeführt. Und ist somit
ausschlaggebend für die Qualität des Produkts. Präparate,
die nur Cynarin enthalten sind mittlerweile vom Markt
verschwunden. Artischockenextrakte spielen auch in der
Herstellung von Magenbittern und Likörweinen eine Rolle. |
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