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ALOE VERA
Aus ägyptischen Aufzeichnungen geht hervor, dass man die
Pflanze und ihre Wirkung bereits vor rund 6000 Jahren
kannte. Nofretete und Cleopatra verwendeten bereits Aloe
Vera Extrakte für ihre Hautpflege. Bei den Sumerern galt sie
als Heilpflanze. Sie war auch in der chinesischen Heilkunde
bekannt. Alexander der Große hat die Verletzungen seiner
Soldaten damit behandeln lassen. Der griechische Arzt
Dioscurides schreibt im ältesten Heilkräuterbuch der Welt
über die heilende Wirkung der Aloe Vera. Auch bei den Mayas
war sie bekannt. Kolumbus hat auf seinen Schiffen immer Aloe
vera Pflanzen in Töpfen mitgeführt; die Matrosen heilten
ihre Wunden damit.
Im 17. Jahrhundert ist
die Aloe Vera in unsere Regionen gebracht worden. Bis zum
ersten Weltkrieg war die Aloe Vera in Deutschland eine
Selbstverständlichkeit in jedem Haushalt. Damals mussten die
Frauen Holzspäne fürs Entzünden des Feuers im Küchenofen
vorbereiten und an der heißen Herdplatte hantieren. Dabei
kam es immer wieder zu Verletzungen und Verbrennungen. Die
Frauen schnitten einfach ein Stück eines Aloe Vera Blattes
ab und rieben mit dem Gel die betroffene Stelle ein. Im Nu
war die Wunde verheilt. |
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500ml, Art. Nr.: 2090401 |
Aloe Vera
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Beschreibung:
Fördert
das allgemeine Wohlbefinden und hat eine entgiftende
und entschlackende Wirkung.
Aktiviert die körpereigenen Fresszellen und
Antikörper dank dem Wirkstoff Acemannan
Wirkt leicht abführend bei Verstopfungen
Unterstützt die Wundheilung,
zum Beispiel bei Sonnenbrand oder leichten
Verbrennungen (äußerliche Anwendung) |
Anwendung:
Der JUST
VITA Aloe Vera Saft ist für die flüssige Einnahme
gedacht kann aber dank dem grossen Anteil an Aloe
Vera Saft auch äusserlich angewendet werden.
20 — 40
ml täglich zwischen den Mahlzeiten, konzentriert
oder verdünnt zusammen mit ihrem Lieblingsgetränk
trinken. |
Zutaten:
Aloe Vera Saft 95 %
(Mexiko), Fruchtzucker, Zitronensaft aus Konzentrat,
Konservierungsmittel (E 202), Färberdistelextrakt |
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Aloe Vera 95 % (Mexico)
Pflanze / Verbreitung
Die Aloe Vera ist ein Liliengewächs. Daher wird sie in
manchen Ländern auch als "Wüsten-Lilie" bezeichnet. Sie hat
kerzenartige, orangefarbene Blüten. Es gibt etwa 300
Aloe-Arten. Für Kosmetik- und Heilzwecke eignet sich aber
einzig und allein die Aloe Vera Barbadensis. Man spricht in
der Botanik von der "wahren Aloe".
Die Eigenschaften der
Aloe Vera
Die Eigenschaft
der Aloe Vera, die Haut mit erstaunlicher Schnelligkeit
reparieren zu können, wird heute in Dermatologie-Kliniken
intensiv genutzt: Patienten mit schwersten Verbrennungen an
vielen Körperstellen werden in ein Aloe Vera Bad gelegt.
Die Aloe Vera hat rund 160 Einzelwirkstoffe, die in ihrer
Harmonie wirken. Zu den interessantesten zählen 13 Mucopoly-
und andere Sacharide, 13 Mineralstoffe, 13 Vitamine, 15
Enzyme, 4 essentielle Fettsäuren, Aminosäuren und viele
ätherische Öle. Die zentrale Substanz aber ist Acemannan,
ein langkettiges Zuckermolekül. Acemannan findet man auch im
menschlichen Organismus, allerdings nur während der
Pubertät. Der erwachsene Mensch kann es nicht mehr
produzieren, es muss mit der Nahrung zugeführt werden.
Acemannan stärkt die Immunkraft, da es die Fresszellen
(Makrophagen) und Killerzellen aktiviert. Es sorgt dafür,
dass körperfremdes Eiweiß, das Allergien auslösen kann,
rasch abtransportiert wird. Acemannan wirkt vielfach:
antiviral, antibakteriell, antimykotisch, also gegen
Pilzerkrankungen. Es schützt die weißen Blutkörperchen und
das Knochenmark vor Umweltschadstoffen. Und es wirkt sich
positiv auf die Darmflora aus.
Die Aloe Vera enthält auch in großen Mengen Salizylsäure,
den Wirkstoff der Weidenrinde und des Aspirins. Es wirkt
daher auch als Schmerzmittel.
Welche Teile der Aloe Vera werden verwendet?
Man verwendet den
Saft aus dem Gel in den Blättern oder die gesamte Gelmasse,
aber immer ohne Schale. Käuflich sind daher Aloe Vera-Saft
oder Aloe Vera-Gel. Saft und Gel sind auch in vielen Cremes,
Lotionen und Shampoos enthalten, die in der Medizin und
Kosmetik verwendet werden.
Warum hat die Aloe Vera einen schlechten
Ruf?
Früher war es
üblich, dass man aus dem ganzen Aloe Vera Blatt - also auch
aus der äußeren Haut der Pflanze - Abführmittel erzeugte.
Man schnitt dafür die Blätter am unteren Ende ab, stapelte
sie zu einem Haufen und ließ den Saft, der sich zwischen der
Haut und dem Gel bildete, herauslaufen. Er wurde nach Tagen
eingesammelt, gekocht, eingedickt und kristallisiert. Dieses
Abführmittel zeigte starke Nebenwirkungen, reizte den Darm
und wurde mit Recht 1997 aus dem Verkehr gezogen. Diese
Produkte von damals haben mit dem Gel-Saft der Aloe Vera von
heute absolut nichts zu tun. Manche verwechseln das aber
heute noch.
Wie kann man den Saft der Aloe Vera für die
Gesundheit einsetzen?
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Es gibt
Chirurgen, die ihren Patienten empfehlen, 14 Tage vor
einer Operation jeden Tag 1/16 Liter Aloe Vera-Saft zu
trinken, damit sie den Eingriff besser überstehen und
danach schneller genesen.
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Wer
seine Immunkraft stärken will, trinkt längere Zeit jeden
Tag 3 bis 4 Esslöffel Aloe Vera-Saft.
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Wer
Halsschmerzen hat, gurgelt damit.
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Wer die
ersten Anzeichen von Lippen-Herpes verspürt, massiert
die betroffene Hautstelle damit ein.
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Leichte
Kratzer, Schnittwunden und andere Verletzungen heilen
blitzschnell.
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Äußerlich wendet man ihn gegen Allergien, zur
Regeneration und Beruhigung der Haut und als Vitalkur
für die Haut an. Viele Männer geben Aloe Vera-Saft nach
dem Rasieren auf die Haut, damit sie sich rasch
beruhigt.
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Der Saft
der Aloe Vera fördert und verbessert die Durchblutung
aller Gefäße. Damit erhält die Aloe Vera jung, weil der
Körper besser mit lebenswichtigen Nährstoffen versorgt
werden kann.
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